Von Wärmepumpen bis Regenwassernutzung

Future Talk

Von Wärmepumpen bis Regenwassernutzung

24.04.2024

Future Talk einer 10. Klasse des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bonn mit der Geschäftsführung der Firma Schöllgen Haustechnik GmbH aus Alfter bei Bonn.

Die Firma Schöllgen Haustechnik setzt stark auf Nachhaltigkeit. Sie baut nicht nur Wärmepumpen ein, sondern hat auch das Unternehmen selbst nachhaltig aufgestellt mit E-Autos, Holzpellet-Heizung, Photovoltaik auf dem Dach und Regenwasser-Nutzung.

Mit den Schüler*innen diskutierten Geschäftsführer Bernd Schöllgen und Prokuristin Sabrina Schöllgen. Im Future Talk beantworteten sie nicht nur Fragen zur Nachhaltigkeit und zu Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten, sondern auch zu den eigenen Berufsfindungsprozessen und -laufbahnen.

  • Das ist ja ein sehr anstrengender Job. Wie unterstützen Sie die Mitarbeitenden gesundheitlich?
  • Warum haben Sie sich gerade diesen Bereich der Nachhaltigkeit für Ihren Beruf ausgesucht?
  • Wie überzeugen Sie Ihre Kunden (von der erneuerbaren Wärmetechnik)?
  • Welche Probleme bzw. Vorteile hat das Heizungsgesetz mit sich gebracht für das Unternehmen?
  • „Es ist wichtig, bei der Berufsauswahl die Umwelt zu berücksichtigen und sich z.B. eine Arbeit in der Nähe zu suchen und nachhaltige Verkehrsmittel wie z.B. ein E-Bike zu nutzen.“
  • „Nachhaltigkeit ist vielseitig.“
  • „Ich möchte selbstständig werden und mein „eigener Chef“ sein.“

Beeindruckt waren die Schüler*innen vor allem von diesen drei Dingen:

  • Vielseitigkeit der nachhaltigen Jobs
  • Kompetenz der Mitarbeiter
  • Dass nicht nur Noten zählen

Arbeitsplatz Wasserwerk

Future Talk

Arbeitsplatz Wasserwerk

22.03.2024

Future Talk einer 10. Klasse der Schule am Bagno in Steinfurt bei den Stadtwerken Steinfurt im Wasserwerk Emsdetten.

Fünf Auszubildende stellten das Unternehmen und ihre vielfältigen Ausbildungsberufe vor: Geomatiker*in, Fachinformatiker*in Anwendungsentwicklung, Industriekaufmann*frau, Anlagenmechaniker*in für Versorgungstechnik, Elektroniker*in Energie- und Gebäudetechnik.

Beim Future Talk beantworteten die Azubis die Fragen der Schüler*innen, unterstützt von zwei Ausbilder*innen. Anschließend konnte sich die Klasse bei einer kurzen Führung einen Eindruck vom Wasserwerk als Arbeitsplatz verschaffen.

  • Warum wollten Sie unbedingt in diesem Bereich arbeiten? Hatten Sie ein Erlebnis, beispielsweise in Ihrer Schulzeit, was Sie zu diesem Berufsbereich bewegt hat?
  • Ist in der Ausbildung etwas passiert, was aus nachhaltiger Sicht negativ bzw. besonders positiv ist?
  • Gibt es Konflikte, Fehlkommunikation oder Missverständnisse mit Kollegen?
  • Die Wasserwerke liegen weit außerhalb und sind nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern nur mit dem Auto zu erreichen. Wie ist das mit den Nachhaltigkeitszielen vereinbar?

Schüler: „Ich fand es gut, dass wir auch kritische Fragen stellen durften und dass diese auch beantwortet wurden.“

Die Azubis haben sehr souverän vorgetragen. Sie bekommen in der Ausbildung die Gelegenheit, sehr selbstständig zu arbeiten und eigene Projekte durchzuführen.


SHK-Betrieb setzt auf Wärmepumpen

Future Talk

SHK-Betrieb setzt auf Wärmepumpen

05.03.2024

Future Talk einer 10. Klasse des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bonn mit einer Vertreterin der Firma Josef Küpper Söhne GmbH.

Nachhaltigkeit spielt bei Küpper eine zentrale Rolle. So baut der SHK-Betrieb aus Bonn schon seit Jahren keine Ölheizungen mehr ein, sondern setzt vor allem auf Erneuerbare Energien und Wärmepumpen.

Auch der Betrieb selbst ist nachhaltig aufgestellt: Zum Beispiel erfolgt die Stromversorgung mit der eigenen Photovoltaikanlage und die Firmenfahrzeuge werden überwiegend eletrisch betrieben. Im Gebäude gibt es Bewegungsmelder für die Beleuchtung und automatische Abschaltung, es werden nur energieeffiziente Geräte angeschafft und es wird so wenig wie möglich ausgedruckt. Am Standort in Meckenheim betreibt Küpper ein komplett energieautarkes Firmengebäude. Tina Christen, Assistentin der Geschäftsführung, stellte sich beim Future Talk den Fragen der Schüler*innen.

  • Gab es ein Ereignis in Ihrem Berufsleben, das Ihre Sicht auf nachhaltige Berufe geändert hat?
  • Werden nur Produkte aus Deutschland eingebaut?
  • Gibt es faire Arbeitszeiten und fairen Lohn?
  • Wie ist es bei Ihnen mit Nachhaltigkeit im Büro?
  • Wie würden Sie reagieren, wenn Sie feststellen, dass die Praktiken Ihres Unternehmens unerwartete negative Auswirkungen auf die Umwelt haben?

Die Schüler*innen waren vom guten Arbeitsverhältnis zwischen Chef und Azubis überrascht. Auch fanden sie es beeindruckend, dass bei Küpper immer Alternativen gesucht und gefunden werden, um nachhaltig zu handeln.

  • „Man sollte sich über viele Berufe erkundigen und Praktika machen.“
  • „Rentenalter ist 67: Wählt einen Beruf, der euch gefällt!“
  • „Das Gehalt ist nicht alles, achtet auf Nachhaltigkeit.“

Nachhaltigkeit bei einem Globalen Technologiekonzern

Future Activity

Nachhaltigkeit bei einem globalen Technologiekonzern

11.12.2023

Future Activity bei WILO SE mit dem Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund.

Die 11. Klasse (Profilklasse Sport, Wirtschaft, Gesundheit) am Konrad-Klepping-Berufskolleg besuchte die Firma WILO SE in Dortmund, einer der weltweit führenden Premiumanbieter von Pumpen und Pumpensystemen.

Zwei Azubis stellten das Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten vor und eine Mitarbeiterin der Abteilung Nachhaltigkeit informierte über das Nachhaltigkeitsmanagement mit Bezug zu den SDGS.

Interessante EInblicke ins Unternehmen bekamen die Schüler*innen anschließend bei einer Führung auf dem Skywalk über den Produktionshallen.

Die Schüler*innen bekamen die Aufgabe, Ideen zu entwickeln, wie die SDGs an der Schule umgesetzt werden können.

Lehrkraft:
Die Schüler*innen waren beeindruckt davon, ein so großes Unternehmen zu besichtigen und von den vielen Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit. Auch die Führung über den Skywalk und das Gespräch mit den Auszubildenden haben ihnen gut gefallen.


Energieversorgungsunternehmen als nachhaltige Arbeitgeber

Future Activity

Energieversorgungsunternehmen als nachhaltige Arbeitgeber

29.11.2023

Future Activity bei der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung  | DEW21 mit einer 10. Klasse der Martin-Luther-King-Gesamtschule Dortmund.

Was erwartet ihr von der DEW21, damit sie ein richtig cooler Arbeitgeber für euch ist? Was ist für euch im Beruf wichtig? Antworten der Schüler*innen: Gutes Arbeitsklima und Miteinander, nette Kollegen, jeder Mensch soll akzeptiert werden, was Praktisches machen, Aufstiegschancen und Weiterentwicklung, gutes Gehalt, gute Teamarbeit, Unterstützung bei Prüfungen ...

Lehrkraft: Für die Schüler*innen war es interessant zu erfahren, welche Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten es bei DEW21 gibt, auch dass es nicht nur technische, sondern auch kaufmännische Berufe gibt. Sie haben viel über die Ausbildung und die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen erfahren.


App für Mehrweg

Future Talk

Kreativ arbeiten für ein digitales Mehrwegsytem

27.09.2023

Future Talk in der Projektwoche einer 9. Klasse mit dem Unternehmen Vytal an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Das junge Unternehmen hat eine App entwickelt und bietet „Take away“ in der Gastronomie ohne Verpackungsmüll.

Zusätzliche Challenge für die Schüler*innen:
Erstellt mit eurem Smartphone ein Video, in dem ihr das Mehrwegsystem Vytal für eure Freund*innen erklärt.

Die Mehrwegbehälter von Vytal durften die Schüler*innen für die Erstellung ihrer Videos nutzen.

  • Welche Aufgabenbereiche gibt es bei euch?
  • Was muss man studiert haben, um bei euch zu arbeiten?
  • Wie gründet man ein solches Unternehmen?

Schülerin: „Die kostenfreie Ausleihe von Mehrweggeschirr über eine App ist einfach und cool. Da werde ich mitmachen!“


Duales Studium beim kommunalen Energieversorger

Future Activity

Duales Studium beim kommunalen Energieversorger

20.09.2023 | 26.09.2023

Gleich zwei Schulklassen in Köln hatten die Gelegenheit, sich über Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten bei der RheinEnergie AG in Köln zu informieren: Eine 9. Klasse der Ursulinenrealschule Köln am 20.09.2023 sowie eine 9. Klasse der Heinrich Böll-Gesamtschule Köln am 26.09.2023.

Erzbischöfliche Ursulinenrealschule Köln bei RheinEnergie AG
Tom und Niklas berichten von ihrem Dualen Studium bei der RheinEnergie AG

Die Schüler*innen sprachen mit zwei Studenten im Dualen Studiengang Informatik über ihr Studium und bekamen im Treffpunkt Solar Informationen zur regenerativen Energieversorgung sowie zu Ausbildungen und Berufen in diesem Bereich.

Bei der Besichtigung der Ausbildungswerkstätten für Elektro und Schweißen konnten die Schüler*innen mit den Auszubildenden intensiver ins Gespräch kommen.

Lehrkraft der Ursulinenrealschule:
Ich hätte nicht gedacht, dass die RheinEnergie ein so guter Arbeitgeber ist. Die Rahmenbedingungen für eine Ausbildung sind sehr gut und das Betriebsklima ebenfalls. Das Gespräch mit den Azubis war ein Gewinn für die Schüler*innen.


Nachhaltigkeitsengagement in einem international agierenden Unternehmen

Future Talk

Nachhaltigkeitsengagement einer international Company

15.06.2023

Im Rahmen einer Projektwoche hatten Schüler*innen der Stufen 10 und 11 am Gymnasium Nepomucenum in Rietberg die Gelegenheit zu einem Future Talk mit einem Mitarbeiter von  Beckhoff Automation.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche an der Schule statt und es wurde auf der Schulwebsite darüber berichtet. Zum Beitrag

  • Wie funktioniert Nachhaltigkeit international, wenn ein Unternehmen nicht nur in Deutschland fertigt?
  • Wo engagiert sich das Unternehmen für Nachhaltigkeit?
  • Welche Chancen gibt es nach einer Ausbildung im Unternehmen an einen anderen Standort zu wechseln?

Lehrkraft:
Ansonsten haben die Schüler*innen wenig Möglichkeiten, mit Leuten aus dem Berufsleben zu sprechen. So können die Schüler*innen mehr mitnehmen als bei einem Berufsmessebesuch.

© Batuhan Sezginer

Tourismus versus Naturschutz – Besucherlenkung im Naturschutzgebiet

Future Activity

Tourismus versus Naturschutz – Besucherlenkung im Naturschutzgebiet

07.06.2023

Future Activity bei der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft mit einem Geografiekurs Stufe 11 der Gesamtschule Brühl.

Über das Arbeitsfeld Naturschutz und Herausforderungen in diesem Bereich informierte sich der Geografiekurs der Stufe 11 der Gesamtschule Brühl bei der Besichtigung der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft.

Die Schüler*innen haben über die Veranstaltung einen Beitrag auf der Schulwebsite veröffentlicht. Dabei stellen sie auch eine Verbindung zu den Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Umgebung und dem beruflichem Engagement Einzelner her.

Zum Beitrag

Wie bringe ich die Interessen des Naturschutzes mit denen der Besucher*innen in Einklang? Die Schüler*innen erarbeiteten Vorschläge für die Besucherlenkung im Naturschutzgebiet.

Vorschläge der Jugendlichen: Für Mountainbiker offizielle Strecken anbieten; für Spaziergänger beliebte Trampelpfade ausbauen; nicht gebrauchte Pfade mit dornigen Gewächsen bepflanzen; offizielle Karte mit Wegen anbringen, die auch auf das Naturschutzgebiet hinweisen; Warnschilder an der Abbruchkante anbringen.

Schüler*in:
Wir lernen nicht nur Nachhaltigkeit in der Schule, sondern ich kann beruflich aktiv werden und auch privat.

Lehrkräfte:
Alle haben sich Gedanken gemacht und ihr Freizeitverhalten reflektiert. Sie müssen bald bzw. in den nächsten Jahren, berufliche Entscheidungen treffen. Während der nun folgenden Qualifikationsphase in der Schule ruht diese Idee. Insbesondere diejenigen, die für öko-kritisches Denken affin sind, haben Anstöße bekommen.

Die Arbeitsgruppen präsentierten ihre Vorschläge auf Plakaten, erhielten vom Mitarbeiter der Biostation Feedback zu ihren Ideen und erfuhren, welche Maßnahmen die Station bereits ergriffen hat.

Hier ist ein Beispiel für eine Präsentation einer Arbeitsgruppe per Plakat. Sie haben unter anderem vorgeschlagen für Mountainbiker offizielle Strecken anzubieten und für Spaziergänger beliebte Trampelpfade auszubauen, dagegen nicht gebrauchte Pfade mit dornigen Gewächsen zu bepflanzen, damit sie nicht mehr betreten werden und zum Rückzugsort für Tiere und Pflanzen werden.


Ausbildung mitgestalten in einer nachhaltigen Bank

Future Talk

Ausbildung mitgestalten in einer nachhaltigen Bank

12.05.2023

Hausrundgang mit Einblick in verschiedene Abteilungen und Future-Azubi-Talk bei der GLS-Bank in Bochum mit einer 9. Klasse des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums aus Dortmund.

Die Schüler*innen haben anschließend einen Beitrag für die Schulwebsite verfasst:

Eine nachhaltige Bank — wie soll das denn gehen!?

  • Welche Aspekte machen die GLS-Bank nachhaltiger als andere Kreditinstitute?
  • Welche Besonderheiten gibt es in der Ausbildung bei der GLS-Bank?

Beeindruckt hat die Schüler*innen, dass die Azubis viel Freiheit haben, sich ins Unternehmen einzubringen und ihre Ausbildung aktiv mitzugestalten. Die Schüler*innen fanden es klasse, dass sie direkt mit den Azubis sprechen konnten. Einige möchten sich jetzt für ein Praktikum bei der GLS-Bank bewerben. Peer to Peer hat funktioniert!

Es waren die Auszubildenden der GLS-Bank, die die Schülergruppe durch das Unternehmen geführt und ihre Fragen beim Future Talk beantwortet haben.

In den einzelnen Abteilungen wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit oder Technik konnten die Schüler*innen Fragen direkt an die Mitarbeitenden stellen.